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Eigene Vorstellungen, Ideen und Konzepte der Schüler umgesetzt

28.02.2016 10:30

Eigene Vorstellungen, Ideen und Konzepte der Schüler umgesetzt
Junges Theater Düren spielt drei Mal »Ein Stück Hamlet« – Premiere am 4. März (Super Sonntag, 28.02.2016)
Düren. Das Junge Theater Düren hat »Ein Stück Hamlet« entwickelt und zeigt das Ergebnis wochenlanger intensiver Probenarbeit am Freitag, 4. März, um 19 Uhr, am Sonntag, 6. März, um 18 Uhr sowie im Rahmen der Lions-Kulturtage am Montag, 7. März, um 19 Uhr auf der Bühne im Rittersaal von Schloss Burgau.

Der Wunsch, einmal etwas von Shakespeare zu spielen, ging von den jungen Darstellern aus. Regisseurin Ursula Keppler erarbeitete mit ihnen aus Shakespeares »Hamlet« ein Stück nach ihren eigenen Vorstellungen, Ideen und Konzepten. Dabei gehen sie Fragen nach: Wer wird in der Gesellschaft als verrückt oder nicht zurechnungsfähig abgetan und nicht mehr ernst genommen? Wer entscheidet darüber, was normal ist und was nicht?

Warum ausgerechnet Hamlet? Darauf wissen die jugendlichen Schauspieler sofort Antworten: Es ist ein Stück von Shakespeare, und das sollte es unbedingt sein, aber es ist nicht so oft gespielt wie beispielsweise »Romeo und Julia«, und so gibt es mehr Neuland zu entdecken. Was sie beim Studieren des Stückes entdeckt haben, fasst eine Darstellerin so zusammen: „Ich war überrascht über die tolle Sprache und [darüber, ] [wieviel] Witz in dem Stück steckt, das ja eigentlich ein sehr tragisches ist!« Außerdem ist den Jugendlichen [Hamlets] Charakter sehr sympathisch, gerade weil er kein Draufgänger ist, sondern ein eher sensibler Grübler, der gegen die Scheinheiligkeit der Gesellschaft aufbegehrt, in der er lebt.

Die jungen Darsteller kommen aus verschiedenen Schulen quer durch Düren. Max Cremer spielt den Hamlet, Stephanie Wagner die Ophelia, Astrid Grenzdoerffer den Claudius, Larissa Beiz die Gertrud, Mira Christoffels den Laertes, Jonas Becker den Horatio, Noah Stumm den Polonius und Mara Zilles den Rosenkrantz, Aylin Kesdogan ist unsichtbar der Geist [!?] und mit Mira Christoffels als Totengräber auf der Bühne. Regieassistentin Sylvia Brinckwirth hat an der Entwicklung der Texte mitgearbeitet, Marija Bardenberg die Choreografie einstudiert. Das Stück ist auch für Schüler ab Klasse 8 sehenswert. (red)

[Die Bürgerstiftung Düren hat diese Produktion im Rahmen ihrer Projektbörse mitfinanziert.]

Autor: Olschewski