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Kaiser ohne Thron: Werke eines Düreners

26.01.2019 11:00

Kaiser ohne Thron: Werke eines Düreners
Bürgerstiftung organisiert Ausstellung auf Schloss Burgau. Dort wird die Kunst von Franz Kaiser, geboren an der Rur, gezeigt. (Dürener Zeitung, 26.01.2019)

DÜREN. Zwei Tage vor der Vernissage der Ausstellung »Kaiser ohne Thron« herrschte auf Schloss Burgau reges Treiben. Die Verantwortlichen der Dürener Bürgerstiftung platzierten 54 Bilder, Skulpturen und Grafiken des in Düren geborenen Künstlers Franz Kaiser (1888 bis 1971), die bisher nur in Hamburg zu sehen waren. Die Vorsitzende Dr. Gisela Hagenau hatte den Kontakt zu Kaisers Nachlassverwalter Dr. Jürgen Winzer und der »Arbeitsgruppe Franz Kaiser« hergestellt. Dank dieses Einsatzes und der Bemühungen von Karl Hackstein und Professor Georg Bussmann, die für die Bürgerstiftung die Werkauswahl Vornahmen, die Hängungen betreuten und die Ausstellung kunsthistorisch begleiten, konnten die Werke nach Düren geholt werden.

Liebevolle Familie

Franz Kaiser wuchs mit mehreren Geschwistern in einer kleinbürgerlichen, liebevollen Familie auf, zog später nach Hamburg wo er 1971 starb.

Zu sehen ist auf dem Schloss neben den Werken des Künstlers auch ein Dokumentarfilm, den der Kunsthistoriker Thomas Lippick über Franz Kaiser gedreht hat. Zu den Arbeiten Kaisers gehörten auch Teppiche, Möbel und weitere Gebrauchskunst. Der Künstler verbrachte den größten Teil seines Lebens in der Hansestadt Hamburg, wo unter anderen auch der deutsche Altkanzler Helmut Schmidt und dessen Frau Loki zu seinen Förderern zählten.

»Die Kunst von Franz Kaiser ist bisher kaum gewürdigt worden. Doch der Wahl-Hamburger hat einiges zu bieten«, davon ist die Bürgerstiftung Düren überzeugt.

Freier Eintritt

Bei der Vernissage der Ausstellung am morgigen Sonntag, 27. Januar, ab 11 Uhr wird es eine Einführung in Franz Kaisers Leben und Werk geben, außerdem eine musikalische Reise in die 1920er Jahre. Einzelne Werke werden auch käuflich zu erwerben sein. Die Ausstellung »Kaiser ohne Thron« ist bei freiem Eintritt bis zum 10. März geöffnet und zwar mittwochs und samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Auf der Internetseite www. franz-kaiser.de gibt es Informationen zum Lebenslauf des Künstlers sowie zu seinen Werken. (kel)

Autor: Olschewski