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Anzug simuliert die Prozesse des Alterns

11.03.2017 22:00

Anzug simuliert die Prozesse des Alterns
Die Bürgerstiftung Düren, die „Schatztruhe“ und der Lions-Club Jülich unterstützen die Caritas mit Simulationsanzug für Bildungsveranstaltungen (Dürener Zeitung, 11.03.2017)
Düren. Ein Alterssimulationsanzug ist in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in der Altenpflege, aber auch in den Kursen für pflegende Angehörige an Demenz erkrankter Personen ein gern genutztes Hilfsmittel. „Deshalb passt er auch in unser Programm, weil es eben Bildung ermöglicht“, betonte Dr. Gisela Hagenau, Vorsitzende der Bürgerstiftung Düren, bei einem Besuch des Caritasverbandes. Die Bürgerstiftung spendete für die Anschaffung dieses Alterssimulationsanzuges dem Caritasverband 1.000 Euro, weitere 500 Euro gab „Schatztruhe“ dazu und vom Lions-Club Jülich kamen zusätzlich 400 Euro.

Praktischer Bezug

Mit diesem Hilfsmittel sei es dem Verband möglich, Vortragsreihen zum Thema Demenz mit praktischem Bezug im Kreis durchzuführen, sagte Caritas-Sprecher Dirk Hucko. Der Anzug besteht aus Komponenten, die spezifische Prozesse des Alterns simulieren können. So bietet ein Gesichtsvisier die Simulation von drei möglichen Einschränkungen von Art und Umfang der Sehfähigkeit. Weste und Oberschenkelbefestigungen gehören ebenso zu der Simulation wie Gewichtsüberschuhe und Handmanschetten. Es werden Effekte erzielt, die den Einschränkungen der sensomotorischen Fähigkeiten im Alter sehr nahe kommen und auch für jüngere Menschen erkennbar sind.

Daniela Groß und Rudolf Steilmann führten die Möglichkeiten dieses Simulationsanzuges vor und sind sicher, dass nicht nur die Mitarbeiter in der Pflege davon profitieren wurden.

Auch pflegende Angehörige und sonstige Interessierte können sich ein besseres Bild über die Auswirkungen der Erkrankungen auf die Betroffenen machen. (fjs)

Autor: Olschewski